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Die Chancen der Coronakrise: Wie man sich als Unternehmen auf die Zeit nach der Krise vorbereiten kann

Stillstehende Produktion, Kurzarbeit, mangelnde Planbarkeit. Das sind aktuell die Realitäten im Rahmen der Coronakrise. Was kann ein produzierendes Unternehmen tun, wenn es abseits konjunktureller Schwankungen eine unvorhergesehenen Viruskrise händeln muss? Welche Chancen entstehen in der Krise? Ein paar Gedanken dazu in diesem Fachartikel von DTO Research.


Eine wirtschaftliche Krise durch ein unvorhersehbares Ereignis führt zu einschneidenden Folgen und Empfindungen. Die Coronakrise ist eine existenzielle Krise, die weit über normale konjunkturelle Abschwungsverläufe hinausgeht. Anders als die Bankenkrise vor über 10 Jahren betrifft sie viele Branchen unmittelbar oder mittelfristig. Das erste Gefühl, wenn die Krise heranrollt, ist oftmals die Schockstarre. Angst im Management. Auch Hilflosigkeit. Doch was kann man tun, um die Krise proaktiv anzugehen oder Prozesse gar nachhaltig zu optimieren? Die Krise ist auch eine Zeit der Reflexion. Oftmals ist es so, dass durch eine wirtschaftliche Krise Probleme akuter offengelegt werden. So kann eine Wirtschaftskrise letztlich auch zur Innovation „zwingen“. Hat man beispielsweise seine Industrieprodukte bereits in Branchen verkauft, in der das jeweilige Produkt nicht mehr gefragt ist, dann kann eine Krise die Veränderung schneller herbeiführen.


Auch das Miteinander ändert sich in Krisenzeiten schneller. So werden Unternehmen, die vom Konzept Homeoffice zwar mal gehört haben, aber bislang vermieden haben es auch anzuwenden, jetzt dazu gezwungen. Der positive Effekt, der eintreten könnte: Die Erkenntnis, dass Mitarbeiter ja tatsächlich auch von zu Hause aus arbeiten. Produktiv sein können. Dass es funktioniert. Läuft der Motor dann irgendwann wieder an, wird diese Praxis wohl häufiger angewandt. Die Kommunikation verlagert sich zunehmend ins Digitale, Berichtswege werden schneller und einfacher. Nicht jeder Kundenkontakt muss Face to Face erfolgen. Der Zukunftsforscher Matthias Horx leistet in seinem Essay „Die Welt nach Corona“ einen auch positiv gefärbten Beitrag. Er blickt darin in die Zukunft, seine wesentlichen Erkenntnisse sind:


1. Kulturtechniken des Digitalen werden nachhaltig Einzug in die Arbeitswelt erhalten

2. Netzwerke werden lokalisiert, das Handwerk erlebt eine Renaissance. Das Global-System driftet in Richtung GloKALisierung: Lokalisierung des Globalen.

3. Solidarität und Mitmenschlichkeit werden wichtigere Werte

4. Es wird nicht zu einem Zusammenbruch der Weltwirtschaft kommen


Was kann das für Industrieunternehmen bedeuten? Starre Strukturen („Das haben wir schon immer so gemacht.“) werden schwerer zu argumentieren sein. Der Geist der Innovation wird ansteigen (müssen). Geschäftsmodelle werden infrage gestellt und auf Sinnhaftigkeit geprüft. Meetings werden digitaler. Produktionsmechanismen werden überdacht. Es wird wieder lokaler produziert.


Was bedeutet das alles? Es ist nicht die Zeit für Lethargie. Die Zeit, sich auf die Zeit nach der Krise vorzubereiten beginnt jetzt.


In schweren Zeiten ist Orientierung ein wichtiger Faktor. Sie wollen einen starken Partner an Ihrer Seite, der sie in Krisenzeiten berät und Sie optimal auf die Zukunft ausrichtet? DTO Research unterstützt Sie dabei ein Nachhaltigkeitskonzept zu entwickeln, Ihre Branche der Zukunft zu finden, Ihre Unternehmensstrukturen zu überarbeiten. Durch unser belastbares Netzwerk Technology Scouts, bestehend aus Branchenexperten, bringen wir Sie mit Start-Ups und Ideengebern zusammen. Anhand von Markt- und Wettbewerbsanalysen sehen Sie welche Märkte stabil sind, welche Märkte für Sie in der Zukunft wichtig werden und welche innovativen Unternehmen bereits am Markt existent sind. Gehen wir diesen Weg gemeinsam.

 

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