Der Digitale Zwilling – Potenziale in Entwicklungs- und Produktionsprozessen

Beschäftigt man sich mit modernen komplexen Produktionsprozessen, kommt man nicht um die steigende Bedeutsamkeit der digitalen Welt und ihrer Verknüpfungen mit herkömmlichen Produktionsprozessen herum.


Was ist ein Digitaler Zwilling?

Was sich vor einigen Jahren für viele noch eher wie ein Science-Fiction-Roman gelesen hat, ist beispielsweise in der Automobilentwicklung und -produktion längst zunehmende Realität. Die Rede ist vom sogenannten Digitalen Zwilling. Beim Digitalen Zwilling werden digitale Abbilder bereits existierender oder zukünftiger realer Objekte geschaffen. Dafür benötigt werden Daten der realen Umgebungsbedingung sowie ein virtueller Darstellungsraum, in dem der Digitale Zwilling abgebildet werden kann.


Am Beispiel der Automobilbranche lassen sich derartige Digitale Zwillinge nutzen, indem nicht nur einzelne Bauteile simuliert werden, sondern gleich das Zusammenspiel verschiedener Baugruppen digital abgebildet wird. Bei solch einer Verknüpfung spricht man vom sogenannten „Digitalen Faden“.


Was bedeutet der Digitale Zwilling für die moderne Entwicklung und Produktion?

In der Entwicklung können beispielsweise Digitale Zwillinge geschaffen werden, ohne dass dafür reale Prototypen hergestellt werden müssen – so entsteht nicht nur ein geringerer Materialaufwand, es können auch notwendige Modifizierungen am virtuellen Produkt effizienter umgesetzt werden. Ein weiterer Vorteil ist dabei, dass Digitale Zwillinge auch zur Projektabstimmung unternehmensübergreifend genutzt werden können, indem beispielsweise ein Zulieferer das digitale Abbild eines Produktes direkt an den OEM weiterleiten kann.


Produktionsprozesse von bestimmten Baugruppen können effizient und sicher gestaltet werden, da bei schnellen Produktionsabläufen alle Umweltfaktoren berücksichtigt werden und dadurch kollisionsfrei produziert werden kann.

Über dies hinaus ergeben sich weitere Vorteile, wie das ganzheitliche Verständnis von Abläufen und Prozessen sowie Prognosen zum zukünftigen Verhalten von Produkten und Anlagen.


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